Krise & Chance Februar 2026

Klares Bekenntnis zum Produktionsstandort Der kam nun zum 1. November 2025 mit der Übernahme von CEKA durch .mdd unter der Führung von Insolvenzverwalter Dr. Michael Lojowsky von Brinkmann & Partner zu Stande. Er hatte bereits kurz nach dem Insolvenzantrag die M&A-Berater von Falkensteg mit einer internationale Investorenansprache beauftragt, über die ein passender Partner gefunden werden sollte. „CEKA ist das Zentrum eines weitreichenden Netzwerks aus regionalen, nationalen und internationalen Zulieferern, Geschäftspartner und Kunden, die allesamt von einem Ende der Produktion in Alsfeld betroffen gewesen wären. Deshalb war es mir von Beginn an ein Anliegen, eine Lösung für den Produktionsstandort zu finden, die sowohl den Gläubigern als auch Mitarbeitenden bestmöglich gerecht wird“, sagt Dr. Lojowsky. „Maßgeblichen Anteil daran hatte die Arbeit des Falkensteg-Teams um Georg von Verschuer: Wir hatten sehr schnell drei bis vier Interessenten, von denen am Ende des Investorenprozesses gleichwohl nur einer übrig geblieben ist. Das ist in Insolvenzverfahren nicht ungewöhnlich, besonders war aber, dass es sich dabei um einen Investor aus dem Ausland gehandelt hat, der nahezu alle Mitarbeitenden übernommen und ein klares Bekenntnis zum Produktionsstandort Alsfeld abgegeben hat. Das Ergebnis für CEKA stellt gerade in der aktuellen wirtschaftlichen Situation einen großen Erfolg dar und freut mich sehr.“ Ein klar formulierter Ansatz Nach der Übernahme können die Mitarbeitenden und der Standort Alsfeld wieder positiv in die Zukunft schauen. Der Übernehmer hat seinen Ansatz klar formuliert: „Wir investieren in die Zukunft von CEKA – sowohl in den Standort als auch in die Menschen. Unser Ziel ist es, die Stärken der CEKA zu bewahren und gleichzeitig neue Impulse für Innovation, Effizienz und Marktpräsenz zu setzen“, erklärt Michal Dabrowski, Geschäftsführer der CEKA PRO GmbH und Vorstandsvorsitzender der polnischen Dachgesellschaft . MDD Sp. z o.o.. Als CEKA PRO will das Unternehmen AFTSSTANDORT DEUTSCHLAND Im Fokus des vorangehenden Teils von „Erfolgsfaktor Sanierung“ steht die erfolgreiche Restrukturierung der Ziegler-Gruppe – eines der größten Holzkonzerne in Deutschland. Ausschlaggebende Faktoren für den Sanierungserfolg waren die strategische Entscheidung, die Unternehmensgruppe in Einheiten aufzuteilen, sowie das enge Zusammenspiel zwischen Insolvenzverwalter Volker Böhm von Schultze & Braun und den Distressed-M&A-Spezialisten um Timo Klees von PwC.

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