„Während unsere rund 40 Mitarbeitenden an den beiden Standorten Scharfenstein und Hohenstein-Ernstthal seit dem Insolvenzantrag im Januar 2023 Aufträge für Museen, Gedenkstätten und Unternehmen bearbeitet haben, sind wir drangeblieben und haben dafür gesorgt, dass Sanierung, Kommunikation und Investorenansprache nahtlos ineinandergreifen“, erläutern Herzig und Wabst. Eine enorme Herausforderung, die die beiden zusammen mit der Belegschaft trotz aller Widrigkeiten meisterten – und zwar als Team. Geschäftsbetrieb ohne Einschränkungen aufrechterhalten und zahlreiche Aufträge gewonnen Fakt ist: Die erfolgreiche Sanierung von SEIWO ist eine gute Nachricht für die Ausstellungs- und Museumsbranche im Erzgebirge, aber auch weit über seine und die Grenzen des Freistaats Sachsen hinaus. Der Geschäftsbetrieb an den beiden Standorten Scharfenstein und Hohenstein-Ernsthal wurde vom Beginn bis zur Aufhebung des Verfahrens knapp zwei Jahre später ohne Einschränkungen aufrecht erhalten. Und mehr noch, trotz der wirtschaftlichen und organisatorischen Herausforderung konnten während der Sanierung mit der gebotenen Beharrlichkeit sogar zahlreiche Kundenaufträge neu gewonnen und erfolgreich realisiert werden – darunter unter anderem die neue Dauerausstellung für das Dokumentationszentrum Obersalzberg, Großexponate für das Haus zur Wildnis im Nationalpark Bayerischer Wald und im Erzgebirge die neuen Dauerausstellungen für die „KohleWelt“ in Oelsnitz und die Gedenkstätte Hoheneck in Stollberg, aber auch Aufträge und Projekte für das Stralsundmuseum, das Archäologische Haus am Petriplatz, das Niederrheinmuseum Wesel und das Dommuseum in Regensburg, um nur einige (Neu-)Auftraggeber zu nennen. Dass die Gläubiger dann im Frühjahr 2025 einstimmig dem Insolvenzplan zugestimmt haben, mit dem der Einstieg von Bruns möglich wurde, ist daher nicht nur das Ergebnis einer soliden wirtschaftlichen Perspektive, sondern Beleg für die große Bedeutung der Beharrlichkeit von Herzig und Wabst, sowie Ausdruck eines außergewöhnlich gut geführten Fortführungsverfahrens, das durch die enge und vertrauensvolle Abstimmung zwischen Insolvenzverwalter Im Fokus des vorangehenden Teils von „Erfolgsfaktor Sanierung“ steht die Sanierung von CEKA, einem Hersteller hochwertiger Büromöbel in Alsfeld in Mittelhessen. Besonders im Fokus der Übernahme durch den polnischen Möbelhersteller .mdd: die Investorensuche durch die M&A-Berater von Falkensteg und die enge Zusammenarbeit von Insolvenzverwalter Dr. Michael Lojowsky von Brinkmann & Partner und Distressed M&AExperte Dr. Michael Rozijn von Schultze & Braun, der den Kaufvertrag erstellt und ausverhandelt hat. ERUNG: UMSREIFE LEISTUNG
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