Der Irankrieg zeigt einmal mehr, dass die Welt unberechenbarer geworden ist und sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen plötzlich und unvorhersehbar ändern. Für Unternehmen bedeutet das: Sie müssen sich immer öfter auf Ereignisse einstellen, die außerhalb ihrer Kontrolle liegen. Oder anders formuliert: Das Risikomanagement gewinnt immer mehr an Bedeutung. Das Online-Seminar „Risikomanagement in Krise und Restrukturierung“ am 9. und 10. Juni 2026 zeigt praxisnah, wie Risikomanagement grundsätzlich, aber auch in Krisensituationen, als Führungs- und Entscheidungsinstrument wirkt. Die Teilnehmenden lernen, Risiken in Krisen strukturiert zu identifizieren, zu bewerten und zu aggregieren, um belastbare Fortführungs- und Sanierungsentscheidungen abzuleiten. Behandelt werden zudem die Anforderungen aus § 1 StaRUG zur Krisenfrüherkennung sowie die Business Judgement Rule und der damit verbundene Haftungsbezug für Organmitglieder. Das Seminar richtet sich an Organmitglieder, Geschäftsleitungen, CFOs und CROs sowie an Fach- und Führungskräfte aus Finanzen, Recht und Risikomanagement. RISIKOMANAGEMENT IN KRISE UND RESTRUKTURIERUNG 2026 statt. Veranstalter ist das Centrum für deutsches und europäisches Insolvenzrecht (CDEI), die Schirmherrschaft hat erneut das Ministerium für Justiz und Gesundheit des Landes Schleswig-Holstein übernommen. Die Fachtagung bringt Studierende und Doktoranden der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel mit Praktikern aus Justiz und Insolvenzpraxis zusammen. Im TitelInterview der Februar-Ausgabe 2026 von Krise & Chance sprechen Alexander von Saenger und Joachim Ponseck von Baker McKenzie über das Für und Wider des Insolvenzgelds.
RkJQdWJsaXNoZXIy ODI5MzU=