Vor 20 Jahren wurde „Durch den Monsun“ veröffentlicht – der Titel, mit dem die Band Tokio Hotel bekannt geworden ist und für den sie gefeiert und verspottet wurde. Ein Punkt, den Tokio Hotel und das StaRUG gemein haben. Wurde dem vorinsolvenzlichen Verfahren nach seinem Inkrafttreten zunächst die Praxistauglichkeit abgesprochen, steht es nun vor der Evaluierung nach bald fünf Jahren im Praxiseinsatz vor dem Sprung auf die ganz große Restrukturierungsbühne. In der Juli-Ausgabe von Krise & Chance haben wir mit mehreren Praktikern aus Wissenschaft und Praxis einen eingehenderen Blick auf das StaRUG und seine Möglichkeiten, aber auch Entwicklung geworfen, die das vorinsolvenzliche Verfahren durchlaufen hat und weiter durchlaufen wird. Im Titel-Interview spricht Sebastian Mock von der Wirtschaftsuniversität Wien über seine Sicht auf das Restrukturierungsrecht und die besondere Bedeutung des Stakeholdermanagements. Dietmar Haffa von Schultze & Braun erläutert die besonderen Einsatzmöglichkeiten des StaRUG. Dr. Frank Schäffler von Grub Brugger stellt die Vorteile des Verfahrens dar und erklärt, warum StaRUG definitiv kein Unwort ist. Tobias Tillmann von Atradius Deutschland zeigt die Bedeutung des StaRUG für Warenkreditversicherer und Lieferanten. Janina Poppe und Bernhard Steffan von RSM Ebner Stolz ordnen die Entwicklung des StaRUG anhand der Verfahrenszahlen ein. Den Abschluss dieser Ausgabe bildet der sechste Teil der Serie „Erfolgsfaktor Sanierung“, in dem es um das Naëmi-Wilke-Stift in Guben in der brandenburgischen Niederlausitz geht. Maßgeblich dafür, dass die Sanierung des Krankenhauses in nicht einmal neun Monaten erreicht werden konnte, ist die zielgerichtete Zusammenarbeit zwischen Eigenverwaltung und Sachwaltung: Dorit Aurich, Nicole Riedemann und Ole Häger von Eckert Rechtsanwälte sowie Jürgen Erbe von Schultze & Braun. TICKER DURCH DEN MONSUN Foto: wikipedia – kommkaulitz - www.flickr.com/photos/56323144@N04/5227690941/
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