Fleischereien, Restaurants und andere Gastronomiebetriebe, Einzelhändler und andere Partner mit hochwertigen Lebensmitteln versorgt. Dabei baut FDBS konsequent auf enge und vertrauensvolle Serviceleistung, immer an den Bedürfnissen der Kunden orientiert. Auf diese Weise gelang es dem Unternehmen, sich über die Jahre einen erstklassigen Ruf in der Region zu erarbeiten. Das machte es umso schmerzhafter, als die Geschäftsführung im vergangenen Jahr Insolvenzantrag stellen musste. Hintergrund der finanziellen Schieflage war die Konsumzurückhaltung in der Lebensmittelbranche in Deutschland sowie die steigenden Preise für Material und Energie – die „wirtschaftsapokalyptischen Reiter“ so vieler Unternehmen in Deutschland. Verschärft wurde die Lage durch weitere externe Faktoren, die kurzfristig zu einer eingeschränkten Liquidität führten, wie der Wegfall vereinbarter Zahlungsziele durch einen wichtigen Branchenpartner. Belastungen, die einzeln vielleicht hätten abgefangen werden können. In der Kombination aber entfalteten sie eine Wirkung, die eine Sanierung unumgänglich machte. Was also tun? Direkte Investorenansprache nötig Um die Zukunft der rund 100 Arbeitsplätze der FDBS zu sichern und auch die Geschäfte der eng mit der FDBS verbundenen Partner und Kundenunternehmen keiner unnötigen Belastung auszusetzen, musste schnell gehandelt werden. Aus diesem Grund begann Tobias Hartwig, der unter anderem den Braunschweiger Standort von Schultze & Braun leitet, noch in seiner Rolle als vorläufiger Insolvenzverwalter bereits rund zwei Wochen nach dem Insolvenzantrag gemeinsam mit der Unternehmensberatung Deloitte die aktive Investorenansprache. Im vorangehenden Teil unserer Serie Erfolgsfaktor Sanierung dreht sich alles um Klinkhammer Förderanlagen Stahl- und Montagebau. Dank einer frühen Investorensuche durch Insolvenzverwalter Rüdiger Bauch und der konsequenten Ambition des übernehmenden Geschäftsführers René Möhring, noch mehr wirtschaftliche Verantwortung zu übernehmen und zu handeln, gelang es, den Spezialisten für Blechbearbeitung und Laserschneidetechnik zu erhalten. UNSCHWEIG: EIN PLAN FUNKTIONIERT
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