VORSORGEN UN SCHADEN BESCH FINANZIELLES RISIKO H Um bei Insolvenzen ihrer Haus- und Immobilienverwaltungen nicht sprichwörtlich im Regen zu stehen, sollten Wohnungseigentümergemeinschaften dringend handeln. Aber wie? Alexander Eggen von Schultze & Braun erläutert im Interview, worauf es ankommt, welche Frühwarnsignale es gibt und wie Handlungsfähigkeit erhalten bleiben kann, um finanzielle Risiken durch insolvente Hausverwaltungen zu minimieren. Herr Eggen, wie stellt sich die Situation der Immobilienbranche für Sie da? Müssen sich Wohnungseigentümergemeinschaften Sorgen machen? Eggen: Fakt ist, die Immobilienbranche steht unter Sanierungsdruck. Die Falkensteg-Statistik aus dem Jahr 2025 zeigt etwa, dass in dem Jahr rund 2.000 Immobiliendienstleister Insolvenz anmelden mussten. Das sind zwar nicht alles Haus- und Immobilienverwaltungen, aber laut dem Branchenbarometer des Verbands der Immobilienverwalter Deutschland (VDIV), geben 70 Prozent der Verwaltungen an, überlastet zu sein. Das sind fast drei Viertel. Kein gutes Zeichen für die Branche. Nein, ganz und gar nicht. Und entsprechend wichtig ist es, dass Wohnungseigentümergemeinschaften dies wahrnehmen und entsprechend vorsorgen, um die finanziellen Risiken im Vorfeld zu minimieren. THEMA
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