TICKER FUSSBALLWELTMEISTERSCHAFTEN UND -WEISHEITEN UND IHRE VERBINDUNGEN ZUR WIRTSCHAFT! „Es gibt Leute, die denken, Fußball sei eine Frage von Leben und Tod. Ich mag diese Einstellung nicht. Ich kann Ihnen versichern, dass es noch sehr viel ernster ist.“ Ernst, ernster, FIFA vs. UEFA könnte man da angesichts der Diskussionen um eine Investorenbeteiligung an den Fußballweltmeisterschaften denken. Der schottische Fußballspieler und -trainer Bill Shankly, von dem das bekannte Zitat zu Fußball, Leben und Tod stammt, sah im Fußball nicht nur eine sportliche, sondern auch eine kulturelle und politische Angelegenheit. Es ist daher davon auszugehen, dass er eher auf der Seite des europäischen Verbands stehen dürfte. In der Diskussion geht es vor allem um Milliardensummen, die mit dem potenziellen Verkauf eines Teils ihrer kommerziellen Rechte eingespielt werden sollen. Um finanzielle Belange ganz anderer Art – oder vielmehr die finanzielle Stabilität - geht es für viele Sportvereine deutschlandweit mit Blick auf die Umsatzsteuer-Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BFH). Fakt ist: Insolvenzen von Sportvereinen sind keine Seltenheit. Zum Glück sind sie aber im Vergleich zu den Insolvenzen klassischer Unternehmen eher die Ausnahme. Wenn die Sportvereine in Deutschland aber bedingt durch die aktuelle Entscheidung des BFH flächendeckend Umsatzsteuer auf ihre Mitgliedsbeiträge zahlen müssen, droht die Ausnahme zur Regel zu werden - also die Widerlegung von „Geld schießt keine Tore“! Im Interview „Finanzielle Schieflage und Insolvenzen von Sportvereinen: Die Ausnahme droht zur Regel zu werden“ in der April-Ausgabe von Krise & Chance ordnen Rüdiger Bauch und Dr. Thomas Dithmar aus der bundesweit vertretenen Kanzlei Schultze & Braun die BFH-Entscheidung, den Handlungsbedarf für Vereinsvorstände und die Besonderheiten bei der Sanierung von Sportvereinen ein. Die Differenzen zwischen UEFA und FIFA und die Berichte über einen möglichen WM-Boykott haben aber auch gezeigt, dass es auch unter Fußballverbänden und -funktionären keine Garantie dafür gibt, dass eine (sportliche) Verbindung für immer hält. Eine Trennung – mitunter zudem nicht im Guten – gibt es aber nicht nur im beliebtesten Sport der Welt, sondern auch in der Wirtschaft. Da ist es gut, wenn man sich beizeiten auf den Fall der Fälle vorbereitet hat - also sozusagen „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“. Wie die Vorbereitung im Fall eines (notwendigen) Gesellschafterausschlusses oder der Insolvenz eines Geschäftspartners aussieht, stellen Dr. Ludwig J. Weber und Thomas Dömmecke von Schultze & Braun auf dem Blog der bundesweit vertretenen Kanzlei dar.
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