LIQUIDITÄT UND LOTTOGEWINN KUNSTSTOFFDOSEN, MONSTER UND Vor 60 Jahren (4. September 1965) wurde die Ziehung der Lottozahlen zum ersten Mal live im deutschen Fernsehen übertragen – verbunden mit der Hoffnung vieler Menschen auf einen Lottogewinn. Aber nicht nur viele Lottospieler, sondern auch Unternehmen würden zu einem warmen Geldregen beim Spiel „6 aus 49“ sicherlich nicht nein sagen – gerade dann, wenn sie auf eine wirtschaftliche Krise zusteuern oder sich bereits in einer solchen befinden, die Liquidität also sechs Richtige richtig gut vertragen könnte. Im Interview auf dem Blog von Schultze & Braun erläutern Thomas Vinnen von der Nord Leasing und Dr. Ludwig J. Weber von der bundesweit vertretenen Kanzlei, warum Sale & Lease Back beziehungsweise Sale & Rent Back gerade dann flexible Liquidität bieten kann, wenn diese kurzfristig erforderlich ist. Dr. Ludwig J. Weber ist in den Bereichen Unternehmensfinanzierung sowie Restrukturierung und Sanierung tätig und hat regelmäßig mit Themen aus diesen Bereichen zu tun. So vergrößert sich durch die Kreditvergabe von Banken an Unternehmen – bei der weiterhin der „Beziehungsstatus: Es ist kompliziert“ gilt – der Bedarf an alternativen Finanzierungsquellen, womit ganz sicherlich nicht das Lottospielen gemeint ist. Risikofinanzierer wie etwa Hedgefonds können für Unternehmen jedoch eine Option sein. Vorbereitung ist dabei jedoch das A und O – die Unternehmen müssen die Finanzierungsformen und Investitionsstrategien der Finanzinvestoren genau kennen. Wie diese aussehen, und worauf Unternehmen achten sollten, erläutert Weber in seinem Beitrag auf dem Blog von Schultze & Braun. Die Hoffnung auf einen Lottogewinn ist sicherlich auch alles andere als nachhaltig. Gleichwohl gewinnt Nachhaltigkeit für Unternehmen enorm an Bedeutung – gerade auch bei der Finanzierung. Im Interview „Bei nachhaltiger Die Marke Tupperware bekommt eine neue Chance – zumindest in fünf Ländern. Auch in Deutschland will die Mutter aller Kunststoffdosen wieder durchstarten. Ein wichtiger Faktor bei diesem Vorhaben ist die Marke Tupperware. Damit haben Tupperware, Air Berlin, Maredo, Praktiker, Neckermann oder Quelle eines gemeinsam: Sie wurden als Marke im Zuge eines Insolvenzverfahrens von Investoren übernommen. Der Umgang mit Marken insolventer Unternehmen ist in der Tat ein spannendes Thema – eines, mit dem sich Dr. Michael Rozijn von Schultze & Braun regelmäßig beschäftigt. Denn gerade bekannte oder traditionsreiche Marken können für den Neustart oder den Ausbau von Unternehmen oder Produktlinien das Marketing befeuern. Im Interview „Markante Marken“ auf dem Blog der bundesweit vertretenen Kanzlei ordnet er die Besonderheiten ein, die beim Erwerb, aber auch dem Verkauf einer Marke und der dazugehörigen Preisfindung beachtet werden müssen. Ein weiteres Unternehmen, bei dem die Marke eine wichtige Rolle spielt, ist das Jobportal Monster.de. Wobei man in diesem Fall wohl eher von „war“ statt „ist“ sprechen muss. „Monster.de meldet Insolvenz an“ – so hat Lisa Ksienrzyk von der WirtschaftsWoche ihren aufschlussreichen zum Insolvenzantrag des Jobportals Monster.de überschrieben. Die Überschrift hätte aber auch „Von Monstern und Marken“ lauten können. Denn ein ausschlaggebender Grund für den Insolvenzantrag war wohl die Tatsache, dass die eigenständigen Ländergesellschaften nicht mehr unter der Marke Monster auftreten und tätig sein können – die Rechte daran wurden zusammen mit der Stellenbörse nach der Insolvenz der Muttergesellschaft in den USA (ohne die Tochterunternehmen) verkauft. Die Website Monster.de hat ohne die Marke TICKER
RkJQdWJsaXNoZXIy ODI5MzU=